Google passt auf, die Juli Statistik.

Für die Reise habe ich mein iPad mit einem Google-Konto verbunden und damit dokumentiert Google fast genau wo sich mein iPad so rumtreibt. Und oft bin ich auch in der Nähe. Einmal im Monat kommt dann die Statistik und überrascht mit Kennzahlen.

Die NC500 ist im Juli, Dank der kleinen Kühlschrank-Episode mit dem Spontanausflug nach Westen, ausgefallen. Im Nachhinein betrachtet eine freundliche Panne. An der Westküste war in den letzten Wochen Waschküche mit tiefen Wolken. Hier zwischen Inverness und Aberdeen gab es nur ein paar kleine Schauer.

Scheibe putzen?

20180711

Beim gängigen Gespräch über das Wetter bemerkte ich,  dass wir nun schon über 2 Wochen Irland ohne Regen erleben. Also genauer, ich hab hier noch keinen Regen bemerkt und die Erwartung war eine völlig Andere nach der Regenzeit in Portugal. Mein irischer Gesprächspartner klärte mich dann darüber auf, dass es so einen Sommer seit 23 Jahren nicht gegeben hätte.

Gut, vielleicht fallen die für Schottland erwarteten Mücken nächste Woche auch aus. Würde ich auch akzeptieren. Und morgen vielleicht doch mal die Frontscheibe putzen, sieht übel aus im Gegenlicht.

schlanker Jumper

20180708

es gibt so Tage, da dürfte der Innenraum der rollenden Behausung etwas grosszügiger ausfallen und grössere Räder für Bodenfreiheit und Rumpelpisten wäre auch praktischer. Wenn in Sichtweite dann auch noch ein Dickschiff von Landyacht oder ein umgebauter LKW steht, erscheinen die knapp 2 Meter Breite doch etwas beengt.

Und dann gibt es wieder Tage, da sorgt die Entscheidung für einen Kastenwagen und gegen einen breiten  Camper für Erleichterung und Zufriedenheit.  Hier auf den irischen Landstrassen, woanders würde man von  Gassen sprechen, kommt wiederholt sich die Freude täglich.

 

mal wieder Waschtag

ähnliche Maschinen wie in Portugal.

Ein paar Meter weiter laufen

keine Freiluft-Veranstaltung. Maschinen werkeln im Parkhaus. Zu mickrig von der Höhe für den Kleinwagen.

Gegenüber irische Vorgarten-Idylle mit Reihenhaus und ummauerten Parkplätzen mit Tor. Ausnahmsweise keine sichtbare Überwachungskamera.

noch 20 Minuten…

kuscheliger Standplatz

20180629

Erste Reihe, wieder mal freie Sicht auf Ebbe und ein netter kleiner Ort in Laufweite.

Kann mich nicht erinnern schon mal so eingebaut gestanden zu haben.

Manche mögen diese Geselligkeit, ich weniger.

Für dieses Wochenende muss es ein Stellplatz in der Nähe vom Flughafen sein und so groß ist die Auswahl hier in der Gegend um Dublin nicht.

So ganz einfach ist es bisher an der Ostküste von Irland nicht mit den Stellplätzen.

Größere Parkplätze sind hier regelmäßig mit Höhenbeschränkungen von 2 Metern dekoriert und von Ort zu Ort zwängt man sich zwischen Hecken und Mauern auf schmalen Straßen durch die Landschaft. Nett anzusehen, aber es nervt ,wenn oft erst nach vielen Kilometern ein Gelegenheit zum links (! 😎) ranfahren kommt, um mal auf die Karte zu sehen.

Ja, die Einheimischen stehen dann einfach in der Spur und fertig. Mir ist es dann doch (noch ?) nicht so geheuer mit dem großen blauen Kästen einfach mal so die Gasse zu blockieren.

Letztlich finden sich mit Hilfe von Satelliten-Aufnahmen, Park4night und ähnlichen Systemen irgendwann auch gute Plätze, aber es braucht Zeit und Geduld.

Gestern hat es 3 Anläufe gebraucht und der dann gefundene Stellplatz in dem kleinen Fischereihafen war dann auch ganz prima.

Und am nächsten Morgen gab es dann auch Wasser und Flut.

Tauchpumpe

201806025

ein schöner sonniger Tag am Wasser, komplett mit Postkarten-Sonnenuntergang, und dann macht die zentrale Wasserpumpe erst komische Geräusche und stellt dann den Betrieb ein.

Eine Tauchpumpe hinten im großen Wassertank mit der die Anschlüsse im Küchenblock und Bad versorgt werden. Ein Verschleißteil von knapp 20 €.

Es ist bekannt, dass die Dinger gelegentlich einfach kaputt gehen, manchmal nach Jahren, gelegentlich schon nach Monaten.

Daher macht es Sinn eine Reservepumpe dabei zu haben.

Und ich hab natürlich keine dabei und darf somit morgen schon weiter Richtung Dublin fahren, um dort eine Ersatzpumpe zu erstehen.

Wer plant irrt genauer… ich werde zwei kaufen 😬.

immer noch am Leuchtturm

eigentlich wollte ich nur mal kurz den Leuchtturm ansehen, eine Übernachtung und dann weiter Richtung Dublin.

Aber dass Wetter ist schön, der Platz bietet eine angenehme Mischung aus Nähe und Distanz zur Nachbarschaft und so stehe ich hier nun die dritte Nacht.

Heute war hier viel  Wochenend-Betrieb, aber es blieb angenehm. Die meisten Besucher bewegen sich nur zwischen Parkplatz, Strand und Leuchtturm. An  die umliegenden Strandabschnitte verirren sich nur wenige Ausflügler.

Beim kleinen Nachmittagsrundgang dann der Versuch mit der „Osmo Mobil 2“ etwas vertrauter zu werden. Viel rumprobiert und zum Schluss die Software auch noch automatisch einen Film generieren lassen.

Die Ausschnitte sind willkürlich zusammengestellt, aber die Schnitte im Rythmus der Begleitmusik machen daraus schon einen netten Kurzfilm.

 

Auf der Fähre (Santander-Cork)

20180617 Auf der Fähre
Santander.
Für „in Ruhe frühstücken irgendwo auf dem Parkplatz vor dem Hafen“ war dann doch keine Zeit.
Von den Sicherheitskontrollen ging es direkt in die Spur mit anderen Wohnmobilen.  Kaum hatte ich  begonnen Proviant und Klamotten für die Überfahrt zu packen, setzte sich die Schlange auch schon in Bewegung auf das Schiff. Wohnmobile und LKW sind beim Beladen vor den vielen PKWs dran. Gut dann also Packen nach dem Einparken. Während der Fahrt ist das Parkdeck gesperrt,
In die Kabine und erst mal Duschen. So ein teures Zimmerchen muss auch genutzt werden :-).
Der Duschkopf passt nicht zur Duschhalterung, der Waschbecken Abfluss wird unter dem Waschbecken betätig.
Ich glaube ganz fest daran, dass bei den wesentlichen technischen Anlagen des Schiffes andere Standards gelten.
Ablegen, etwas auf dem Schiff rumgelaufen, Decks angesehen usw.
Leichte Schiffsbewegung. Vermute in der Kabine könnt mir schlecht werden, aber auf dem Deck mit Sicht auf Horizont ist alles ok.
Aber es wird schnell langweilig wenn keine Küste zu sehen ist.
Die paar Decks und Treppen bieten nach einer halben Stunde Rundgang auch keine Abwechslung.
Den Nachmittag dann mit Twitter und dem #Asylstreit verbracht.
Der bayrische Komödienstadl im fernen Deutschland, noch lachen wir.
Twitter ist durch die schmale Bandbreite des freien WLANs die einzige funktionierende Nachrichtenquelle, wenn man von den laufenden Fussballübertragungen des Bord-TVs absieht.
Pech, wenn man an der Kickerei noch nicht mal desinteressiert ist.
Twitter habe ich so aus lauter Langeweile ganz neu für mich entdeckt.
Hat schon eine andere Qualität gegenüber dem „Unterhaltungs-Strom“ Facebook.
Liegt aber vielleicht auch nur an den Möglichkeiten mit eingestellten Filtern, Themen-Listen oder der Auswahl an Personen gezielt Nachrichtenströme zu gestalten.
Am Laptop!
Auf dem Handy ist Twitter für mich immer noch eine chaotische Text Lawine.