vorerst letzte Schraube angezogen (Heckauszug Fortsetzung)

Im 2. Anlauf wurden nun die richtigen Teleskopschienen nach einer Woche geliefert.

Nach ausgiebigem Messen, Sägen, Bohren und Hämmern ist das Gestell nun endlich fertig und kann in den Jumper eingebaut werden.

Praktisch, wenn der Baumarkt zur Beschaffung von fehlenden einzelnen Schrauben und Muttern um die Ecke ist. Aber bei der nächsten Aktion dieser Art parke ich doch besser wieder direkt davor, dann sind die Wege kürzer.

Nächste Woche. Erstmal genug von der Bastelei.

12 Euroboxen passen rein. Könnte unheimlich ordentlich werden.

10 cm

Gestern kamen die lang erwarteten Teleskopschienen für den Heckauszug an.

Heckauszug?

Der Stauraum im Heck scheint mit ca. 120 mal 140 mal 70 cm im Vergleich zu einem PKW-Kofferraum recht geräumig. Passt viel rein. Aber das was man gerade braucht liegt immer unten in der Mitte und ist damit schwer zugänglich.

Also den ganzen Kram in transparente Kunstoff-Kisten verteilt. Statt wühlen nun Euro-Boxen-Tetris im Stauraum.

Mit sogenannten Schwerlastauszügen wird die Kramerei etwas eleganter. Die Kisten lassen sich dann wie Schubladen aus dem Heck rausziehen und umstappeln.

Letzte Woche nach Vorbild einiger Anregungen im Netz ein entsprechendes Gerüst aus Alu-Profilen vorbereitet und passende Teleskopschienen bestellt.

Bei JayBe verfolgt wie „einfach“ sich mit Alu-Profilen ein Gerüst bauen lässt.

Am Liefertermin aufmerksam Hausklingel und Eingang  bewacht und das Spiel mit der Karte „Empfänger nicht angetroffen“ endlich mal gegen den Paketservice gewonnen.

Schienen ausgepackt und gewundert. Etwas kurz statt 1000 mm Länge nur 900 mm lang.

Bestellung, Rechnung, Lieferschein, Bestellnummern verglichen, alles richtig, aber die gelieferten Schienen sind einfach nur 90 cm lang. Kurz überlegt die ganze Konstruktion an die Schienen anzupassen und verworfen.

Schienen auf dem Weg zurück, nächste Woche neuer Anlauf.

 

Zwischenstand aus der Box

Provisorien halten lange. Bei der eiligen Abfahrt im Februar hatte ich keine Zeit  (und Geduld) die neue Truma Heizungssteuerung ordentlich im Panel über der Schiebetür einzubauen. Unterwegs findet sich ja Zeit für solche Basteleien, dachte ich.

Also Steuergerät (i-net) und und Bedienungsteil (cp-plus) fix in eine kleine Holzkiste gebaut, angeschlossen und in einem Oberschrank verstaut. Damit war dieser Oberschrank dann die vergangenen 6 Monate  blockiert und die Bastelei unterwegs immer wieder verschoben worden.

Aber jetzt. Anfang der Woche ist mir der Umzug von Steuerung und Anschlüssen gelungen. Überraschend umständlich war die Versorgung mit Dauerplus am Installationsort. Zwischen dem Oberschrank der Küche, ausgerüstet mit Beleuchtung, also 12V Anschluss und Steuereinheit über der Schiebetür liegen nur 30 cm (Foto). Eine direkte frei fliegende Verkabelung  ist auch beim Wohnmobil weder schick noch ratsam.

Also dann doch ca. 200 cm Umweg für das rote Kabel, vom zentralen Elektroblock unter dem Fahrersitz durch Lücken, Kanäle und  hinter Dichtungsgummis und B-Säule in den Hohlraum über der Schiebetür.  Zwischendurch war ich schon ausreichend angenervt um mit Bohrmaschine und Stichsäge eine kurze Direktverbindung durch die Schränke schaffen zu wollen. Stand schon im Bauhaus vor der Akku-Dremel, war mir aber dann doch zu teuer für 2-3 Löcher.  Es ging dank Tips und Videos aus entsprechenden Expertenforen letztlich doch ohne Kollateralschaden bei der Einrichtung. Das Steuerungspanel residiert nun am richtigen Platz und ein zusätzlicher Oberschrank ist frei.

Nächste Etappe, Heckauszug für 9 Euro-Boxen.

Beschafftes Material (Alu-Profile) schon zu einem Gestell von 100 x 40 x 30 cm zusammen gesägt, gesteckt und gehämmert (Foto).

Nun fehlen nur noch die bestellten Teleskop-Schienen, sollen morgen ankommen.

Es ist schon erstaunlich wie viel Zeit so ein paar kleine Umbauten und Erweiterungen an unerwarteter Stelle in Anspruch nehmen.

 

 

 

PMCamp BER 2018 (Links, Notizen)

die 2  1/2 Tage PM Camp in Berlin waren in diesem Jahr für mich mehrfacher Hinsicht ein heftiges Kontrastprogramm.

  1. In den vergangenen Monaten habe ich beim Reisen den grösste Teil der Zeit jenseits grosser Städte verbracht. Also eher Meer, Wälder, Wanderwege usw. Und nun zurück in Berlin direkt nach  Mitte in ein wuseliges Barcamp
  2. Aus der Ferne, vermittelt durch Google-News, Twitter und Co., gab es einen eigentümlichen Strom an Bildern, Texten und Videos zur Stimmungslage in Germanien. Statt Zukunft und Entwicklungsthemen nur Retro-Utopien, Rechtsruck, Flüchtlinge usw. Bei PMCamps stehen Begriffe wie Digitalisierung, Globalisierung, Technologie und Vielfalt mehr für Zukunft. Eine fast komplementäre Grundstimmung zu den Parolen der bräunlich grölenden Horden.
  3. „Was tun mit den Abgehängten?“ Von der Grundannahme, dass fast alle Kollegen sich in Berufs und Arbeitswelt persönlich weiter entwicklen wollen, Chancen zur verantwortlichen Gestaltung suchen und eigentlich nur von veralteten Führungsstrukturen behindert werden, scheint man sich langsam zu entfernen.             

Notizen und Links


Link zur Dokumentation bei OpenPM: openPM/Sessiondoku+2018

1) Donnerstag

WOL

WORKING OUT LOUD

2) Freitag:

AGILE TRANSFORMATION bei Otto

Colombos Regeln zur Konfiktlösung

3) Samstag:

 

 

Twitterwall:

 

Boxenstop in Berlin

nach 200 Tagen auf Achse und etwas über 20000 km steht Jumper nun erstmals wieder in einer ordentlichen, engen Berliner Parklücke.

Schottland war sehr eindrucksvoll, an die Linksfahrerei hatte ich mich zum Schluss schon so weit gewöhnt, dass mir die Fahrweise in den Niederlanden die ersten Stunden irgendwie eigentümlich erschien. So viele Geisterfahrer 😉

Beim Logbuch schreiben hat Evernote dann doch wieder WordPress (also das Blog hier) weitgehend verdrängt. Gerade an den interessanten Plätzen ist das Internet oft nicht so zuverlässig, und schon tippt man wieder in eine vertraute Offline-Software, die dann beim nächsten Netzkontakt den Kram auf den heimischen Server sichert.

Da die technischen Gerätschaften Fotos und Videos mit Datum und Koordinaten versorgen, finden dann auch die knappen Texte und Bilder schnell    wieder zueinander und der Reisende erkennt wieder, was er wann wo wie so erlebt hat.

Mein mentaler Speicher ist nun aktuell erst mal satt. Auf dem Weg von Edinburgh nach Berlin hab ich England, Newcastle, Amsterdam und Groningen nur durchfahren. In Groningen eine kleine Rundfahrt mit dem Rad, muss ich unbedingt nochmal hin.  Aber später.

Nun bleibe ich ein paar Wochen in Berlin, zum wieder Einleben in den Stadtrummel gleich das PMCamp ab Donnerstag.

Und dann bekommt der Jumper ein paar Verbesserungen. Nach der ersten grossen Fahrt bekommt man doch konkrete Änderungswünsche.