Zurück zu RSS

Natürlich ganz was anderes gesucht… und bei dem Zitat hängen geblieben:

Seitdem ich auf RSS für meinen News umgestiegen bin, hat sich die Anzahl meiner Wutausbrüche definitiv verringert. Keine Hassbotschaften von Wutbürger*innen mehr lesen zu müssen, hat mein digitales Wohlbefinden definitiv ansteigen lassen.“ https://papierlos-studieren.net/de/2018/06/12/entkomme-dem-facebook-algorithmus-nachrichten-per-rss/

Kommt mir vertraut vor. Einerseits ist der Zugang auf unterschiedlichste Spezialthemen über Facebook sehr bequem, vielleicht zu bequem. Aber das Wegfiltern von Deppen scheint auf Dauer aussichtslos.

Also den alten RSS-Reader aufgerufen und verblüfft vor der Menge der alten Sammelfolder von „Controlling“ über „Lightroom“ bis „Zettelkastenmethode“ zurück geschreckt.

Weder Lust, noch Zeit, noch Sinn da aufzuräumen.

Statt zwischen den üblichen Kapitulationsentscheidungen „Alles Löschen“ oder „Alles Aufheben“ wählen zu müssen, einfach einen neuen leeren Account angelegt.

Da kommen jetzt nach und nach die Feeds aus den aktuellen Interssensfeldern rein.

Was im Reader interessant erscheint, wandert per Markierung zu Instapaper.

Nach ein paar Wochen dürfte sich damit diese Funktion von Facebook & Co gut ersetzt haben. Hoffe ich.

Gespräch mit der Diktierfunktion

Zweimal Taste fn drücken und los gehts

Mal sehen ob die KI lernt
Mal sehen ob die Karin Müller
Mal sehen ob die Caligula
Mal sehen ob die Kylie lernt
Mal sehen ob die KI lernt
Mal sehen ob die KI lernt
Mal sehen ob die KI lernt
Mal sehen ob die KI lernt
Mal sehen ob die Caligula
Mal sehen ob die Karin Müller wer ist Karin Müller?
Mal sehen ob die Khalil lernt
Mal sehen ob die KI lernt
Mal sehen ob die KI lernt wer ist Karriere
Mal sehen ob die KI lernt wer ist Khalil?
Mal sehen ob die Khalil lernt
Wer ist K4
Mal sehen ob die Khalil lernt
Karin Müller und Caligula eingeladen
Kapitulation

Wir werden das Gespräch gelegentlich fortsetzen.

Vielleicht bemühe ich mich um eine deutlichere, laute Aussprache.

Oder ich nerve die KI mit dem Einkluss von Laphroaig auf die Artikulation.

Microsoft und die 80/20 Regel

hier ist ja mal eine interessante Interpretation des Pareto Prinzips, auch als 80/20 Regel bekannt, in einer Buchkritik:

“ Wenn ich gefragt werde, worin ich den Hauptunterschied zwischen den ewigen Konkurrenten Apple und Microsoft sehe, dann antworte ich gerne: In der Anwendung der 80/20 Regel. Was heißt das für mich als Anwender von Computerprogrammen?
In der Regel nutzt der Wald-und-Wiesen-Anwender 20% der Funktionen, um 80% der Aufgaben zu erledigen. Hierin liegt meines Erachtens der Erfolg von Apple begründet. Dort konzentriert man sich auf ebendiese 20% und macht diese Funktionen für den User in der Bedienung so einfach wie möglich.

Ganz anders Microsoft. dort versucht man, 100% des Funktionsumfangs anzubieten. Leider wächst damit auch die Komplexität (oder besser: Kompliziertheit?) der Bedienung ins Bodenlose. Man braucht dann halt 80% der Funktionen, um auch noch die letzten 20% der Anforderungen abdecken zu können.“

https://toolblog.de/2021/01/17/buch-microsoft-teams-die-verstaendliche-anleitung/

Was bin ich froh inzwischen auf diese tollen Produktivitätskiller mit der verspielten Vielfalt an Umwegen verzichten zu dürfen.

Microsoft läuft nur noch auf den Spielcomputern für FS2020, DCS, ARMA usw.

Der notwendige Zusatzaufwand (Systemupdates, zickende Treibervielfalt, Werbespam, Virenscanner, extra Firewall usw.) laest die teuren Apfelkisten breit grinsen.

—-

PS: und gelegentlich finden wir auch mal eine smarter Methode so ein Zitat direkt aus Devonthink auf einen Blog zu schieben.

tschüss 2019

2019, schon Vergangenheit

Nur ein paar Stichpunkte aus meinem „Jahresabschluss“

2019, Google trackt mit 🙂
  • zu viele Kilometer gefahren (fast 30000 km lt Tacho)
  • zu viele neue Länder/Orte, bleibende Eindrücke verlangen Zeit!
  • zu wenig Bücher gelesen (statt dessen vielleicht zu viel Tourenbeschreibungen und zu „Technik rund um Leben auf Rädern“ gelesen.
  • Baltikum: man fährt von Berlin nur wenige Stunden nach Osten, die Sprachen werden immer fremder und unverständlicher/unlesbarer – gleichzeitig trifft man häufiger auf deutsche (Kultur)Geschichte (z.Bsp.: Mann, Kurische Nehrung)
  • Venedig: Gassen, Ruinen, Wasser… faszinierend. Immer nur schön Abstand zum Markusplatz halten 🙂
  • Portugal: die Wärme zieht an die Algarve und da werden die vielen rollenden Eigenheime zur Plage. Der Alentejo ist schöner, leerer und leider kälter.
  • Wohnen/Leben im Jumper fühlt sich inzwischen „normal“ an. Wohnen in einer Immobilie ist dagegen doch sehr immobil. Wird leider in Massen entdeckt (#Vanlive)
  • TTT, die jüngste technische Investition in den Jumper hat sich mehr als bewährt. Entsorgungsintervall ist von alle 3-4 Tage auf 3-4 Wochen gesprungen.

Consozial

Nur so ein Eindruck:
Im Herbst, vor Abfahrt in den Süden, zur Orientierung auf der Consozial.
Im Vorjahr wurde nach meinem Eindruck noch hoffnungsvoll auf die Digitalisierung geblickt (so neu im Jahr 2018!).
Da war viel von Abholen und Mitnehmen zu hören. „New Work“ in der Sozialwirtschaft und nur ein wenig Spott über Verkäufer in der Messehalle, die den Sozialunternehmen veraltete Software-Architekturen aus der Web 1.0-Zeit andrehen.

Dieses Jahr (2019) hingegen berichtete Verzweiflung aus dem Personalbereich.
Das Personal, nicht nur das Fachpersonal, wird sehr knapp.
Dazu das Tempo der Entwicklung.
Statt „digitaler Dividende“ zeichnet sich eine Welle an neuen Dokumentations- und Abrechnungsanforderungen ab.

Während also einerseits das Personal noch knapper wird, steigen die Compliance-Anforderungen aus diversen gutgemeinten Gesetzeswerken. Natürlich ohne Refinanzierung.
Absturz mit langer Ansage. Aber warum sollte es auch in der Sozialwirtschaft anders laufen wie vormals bei Verlagen, Banken, Versicherungen… und demnächst Autoindustrie.

Zum Bloggen

Das regelmässige Logbuch schreiben und das Sammeln von Erinnerungsfotos mit Datum und Koordinaten, wird besonders in der Kombination für mich persönlich immer wertvoller.

Damit schwindet jedoch zunehmend schneller der Bedarf an „Anschubs-Motivation“ durch Blog schreiben, publizieren und kommunizieren.

Die erforderliche Auseinandersetzung mit Technik (WordPress, Netzverbindung, Fotos einfügen, updates, Spamabwehr…) und Form (Layout, Kommata grosszügiger verteilen, Fotos passend einfügen) wird zudem lästig und zur Spassbremse.

Plattformen wie Instagram, Facebook, YouTube usw. bieten unkompliziertes Einstellen und Verwalten eigener Beiträge an. Am Ende importiere ich das Material dann wieder für meine Zwecke in mein Archivsystem … , wozu die Schleife !?

Anonymes Bloggen bei entsprechenden Plattformen ist mir offensichtlich zu anonym. Bemerke ich an meinen langen Beitragsintervallen.

Die „direkte“ Kommunikation, Austausch von Informatinen und Tipps, Verabredungen usw. hat sich immer stärker in Whatsapp, Telegram u. dergl. Dienste verlagert.

Ganze Videoclips lassen sich inzwischen einfacher per Telegram &Co übermitteln, statt umständliches Einbetten in einer Blogseite.

Also wozu noch das Blog!?

Jetzt

Eigentlich wollte ich um diese Zeit (Mitte Januar) 500 Kilometer weiter östlich in Spanien/Andalusien sein.
Glücklicherweise habe ich hier an der Algarve lang genug gebummelt, dass ich die Unwetter (Orkan, Schnee) an der Mittelmeerküste gerade verpasse.

2020 ?

„Wer plant irrt doch nur genauer“

oder:

„Ich bevorzuge das Finden gegenüber dem Suchen“