Guten Montag

Das Logbuch führen per Kamera macht schreibfaul.
Es ist zu einfach geworden.
Kamera an und einfach los reden was gerade so war und ist.
Ort, Datum und Stimmung sind eingefangen.
Später dann, bevorzugt wenn es draussen kalt, regnerisch und grau ist, können die Erinnerungsfetzen dann zu einem kleinen Erinnerungsvideo ohne „ähs“ und „hmmms“ zusammen geschnitten werden.

So die Theorie.
Das Losquasseln klappt auch ganz wunderbar.
Und die Technik in der winzigen Kamera erkennt oft, was mit dem wiederholten Drücken auf die beiden Knöpfe erreicht werden soll.
Zweimal kurz:neu zentrieren,
dreimal kurz: Wechsel von Ego-Shooter-Perspektive auf Selfie und zurück usw.
Das persönliche Vlogen mit der DJI-Pocket ist sehr schnell zur Routine geworden, hat das Handy gut Verdrängt.
Aber!
Das Wetter war die letzten Wochen dann doch zu freundlich, um regelmässig Videoschnipsel zu kombinieren.
Kann man nachholen.
Aber das „richtige“ Logbuch leidet unter der bequemen Technik.
Ich werde (wieder) schreibfaul, die Einträge werden kürzer und oberflächlicher. Mehr Daten wie Eindrücke.
So war das nicht gedacht.
Schreiben wirkt nachhaltiger, weniger Schreiben macht sich dann leider auch schnell bemerkbar.
Focus geht verloren.
Und in der Folge bleibt dann auch noch weniger Stoff für das quasi-öffentliche WordPress-Blog übrig.

Ponta da Piedade

Gar nicht so einfach hier ein Video ohne unfreiwillige Statisten zusammen zu schnippeln. Reichlich Besuch auf den Klippen und auch alle schwer mit Knipsen beschäftigt.

So ganz langsam funktioniert die Verwendung von Hintergrundmusik. Meine Schrittgeräusche,  durch Windgeräusche übersteuertes Kameramikro oder meditative Stille sind die Alternativen zu den dazugeklickten Musikfiles aus dem YouTube-Angebot.

Nr.66

Gestern noch ein Gang über die Insel vor Faro, diesmal Richtung Norden. Kleiner Beitrag für die  Bewegungsstatistik und Stoff zum Üben, Audio und Video zusammen bauen.

Wird mir hier langsam zu voll hier auf dem grossen Parkplatz bei Faro.

Die PKWs vom Wochenende sind verschwunden. Dass waren die Portugiesen beim Kurzausflug.  Aber die erstaunlichen Ansammlungen an französischen Wohnmobilen bleiben.

 

Neujahr

Hey Leute, von mir schon mal einen super guten Rutsch heute Abend!

Mir ist wichtig, dass ihr wisst wie sehr ich euch schätze. Ihr seid prima! Das kommt von Herzen und ist nicht eine dieser copy & paste Nachrichten die jedes Jahr aufs neue wieder total unpersönlich in alle möglichen Gruppen weitergeleitet werden! Ihr seid wirklich die beste Hallenhalma Mannschaft, die es gibt. Kommt gut rein ins neue Jahr 2012!

Euer Rolf 😎

beim fünften Versuch habe ich es dann kapiert

Sonnenuntergang am Meer, dösige Beobachtung der beginnenden Vorstellung.
Die Nachbarn links und rechts, Engländer, sind zur Beobachtung eines wichtigeren nationalen (Liverpool gegen ?) Fussballspiels in eine der Strandkneipen abgezogen.
Ruhig hier oben auf der Klippe.

Unten am Strand springt eine Gestalt in ein Sandloch, verharrt in Lauerstellung.
Sprungstil und Haltung erinnern an Katze beim Jagen, ist aber keine Katze.
Wieder springt sie auf, ein paar Schritte zurück zum Meer, kurzes Verharren und wieder dramatischer Sprung mit ausgebreiteten Armen und Beinen.
Wie eine Katze beim Fangen, aber Katzen tragen keine Kleider.
Nun wider Hocke, vor dem Mauseloch?
Wiederholung der Übung, unermüdlich wie ein Skateborder beim neuen Trick.
Etwa beim fünften verfolgten Sprung hab ich es dann kapiert.
Selfie am Strand!
Kamera einstellen, Springen, Ergebnis kontrollieren, nächster Versuch.
Die Ansprüche steigen, einfachen Sonnenuntergang haben alle.
Etwas Dynamik hilft hoffentlich beim Kampf um die Aufmerksamkeit.
Und während ich hier so tippe, rauscht noch eine Drohne mit Positionslichtern in wichtiger Mission durch die einsetzende Dämmerung.
Hab noch nicht entdeckt, wer oder was nun noch auf der roten Klippe in Szene gesetzt werden muss.

Lossiemouth, Schottland

20180802 Fores, Schottland

Nach den Tagen am Meer (Cullen und Lossiemouth) ins Inland an den River Spey und die Stadt Grantown. Schöne Landschaft mit Hügeln, Tälern und Fluss.

Inzwischen wieder am Meer südöstlich von Inverness. Bin sehr froh die  Berliner Gross-Sauna mit über 30 Grad zu verpassen.

Mit dem Internet ist es hier doch mühsam, wenn man nicht gerade in einem Tesco-Supermarktkaffee sitzt. Daher sehr verzögerte Wasserstandsmeldungen und Videos. Macht zur Zeit einfach mehr Spass in der Landschaft rumzulaufen.