Camper, Portugal
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Rumms 1 in Portimao

Die Portugiesen sind vergleichsweise höfliche und rücksichtsvolle Autofahrer. Von Berliner Umgangsformen im Strassenverkehr ist man das Anderes gewohnt und überrascht.
Oft ist dort der der Eindruck von vielen chronisch unterdrückten Frustlingen umgeben zu sein. Sie hocken in den Blechkisten und lauern auf Gelegenheiten zum Ausrasten. Mit Hupen, Schneiden, dicht Auffahren und manchmal auch demonstrativem Motor aufheulen lassen wird um jeden Zentimeter im Stau gekämpft. Vermutungen die Ursache wäre beim PKW zu suchen, verflüchtigen sich bei der Beobachtung der Radfahrer.
 Wenn ich mit meinem 6 Meter sperrigen Kleinwagen hier in Portugal versuche Navigationsfehler durch Wenden oder Rückwärtsfahren zu korrigieren, bleibt die unbewusst erwartete hysterische Huperei im Hintergrund aus.
Für solche Aufdringlichkeiten ist man hier offenbar zu freundlich oder auch  lässiger drauf.
Die Kehrseite; etwas zu lässig hat eine junge Portugiesin auf einem großen fast völlig leeren Supermarktparkplatz rückwärts aus der Parklücke den Jumper gerammt.
Im Rückspiegel hat sie irgendwas gesehen oder kontrolliert, aber nicht die grosse blaue Blechkiste hinter sich.
Wenig später staunten dann Parkplatzwächter und Polizei gemeinsam über die Unfallkonstellation.
Befürchte jetzt Papierschlacht auf portugiesisch, englisch, deutsch mit den Versicherung.

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