Regenpause in Sagres

2018-03-04 Sagres,

Heute vormittag machte der Regen mal Pause.
Die absehbar kurze Frist bis zur nächsten Regenfront verpflichtet zur Besichtigung der nahe liegenden Sehenswürdigkeiten.
Zur Auswahl stehen Kap Vincente (Farol do Cabo de São Vicente)  und das Fort (Fortaleza de Sagres).

Felsen, Meer, Wind und Brandung wie an vielen der ca. 3600 Küstenkilometer von Portugal. An den südwestlichsten Punkt Europas kommt man aus ähnlich logischen Gründen wie ans Nordkap. Wenn man schon in der Gegend ist…

Der Leuchtturm am Kap ist geschlossen. Fast alle Besucher laufen zum geschlossenen Tor um in den Hof zu schauen.

Direkt vor dem Tor liegt eine Katze und führt vor, wie man korrekt die kurze warme Sonnenphase nutzt. Konzentriert Pause machen und sich nicht von den Horden ablenken lassen.

Anschliessend zum Fort. Hier soll Heinrich der Seefahrer vor 500 Jahren eine Seefahrerschule betrieben haben. Nach herrschender Meinung zur damaligen Zeit war Richtung Westen das Ende der Welt bzw. der Scheibe zu finden.

Auch ein windiger Ort. Die Vorstellung von neugierig nach Westen schauenden Navigatoren hat mich hier schon vor ca. 30 Jahren schwer beeindruckt. Die damals im Fort untergebrachte Jugendherberge weniger. Der Weg von der Kneipe in Sagres war lang und unbeleuchtet, der Schlafsaal schlecht belüftet und muffig.

 

Heute steht auf der großen Fläche vor dem Fort eine bunte Ansammlung von Wohnmobilen und ich muss zum Glück nicht in einem muffigen Schlafsaal übernachten.

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