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Endlich

Es hat sich etwas hingezogen. 3000km.
Atlantikstrand ohne Strandkörbe statt Strandsimulation in Schöneberg.

Am Übernachtungsplatz (am Castell Braganca) heute morgen an der spanischen Grenze war es ungemütlichst nasskalt (3 Grad). Imposant war Annäherung von Regenwolken und Morgennebel über dem Tal.

Statt Castellbesichtigung direkt auf die Bahn Richtung Westen an die Küste.

Landschaftlich eine schöne Strecke von Braganca nach Aveiro, trotz Dauerregen gut erkennbar. Doch bei dem Wetter sind auch Porto und Douro Tal nicht so anziehend.

Am Atlantik angekommen, gibt es auch mal kurz Sonne zur Begrüßung 😎

Grauer Himmel, aber schon 13 Grad. Wir nähern uns gewünschten Umgebungstemperaturen .

Tanken!

18.11.2019

Ganz Früh vom Weingut, Chateau Bertinerie, los. Wieder keine Besichtigung.
Für die nasse Kälte hätte ich auch in Berlin bleiben können.
Also weiter zügig nach Süd-Westen.


Kurzer Stop beim Bäcker für Baguette, dann Richtung Bordeaux, durch den Morgenstau und über die Grenze nach Spanien.


Tankinhalt hat für die Durchquerung Frankreichs gereicht.
Fein, aber gleich übermütig geworden und die erste Tanke hinter der Grenze übersehen.

Die Berge an der A15 Richtung Pamplona sind hoch, draussen 3 Grad, die Steigungen immer länger und die Kilometer bis zur nächsten Tanke ziehen sich sehr, wenn man nervös die Tankanzeige beobachtet.

An den Steigungen klettert der angezeigte „Momentanverbrauch“ auf 20 statt 6-10 Liter. Entsprechend unfreundlich die Hochrechnung.
Der Bordcomputer springt plötzlich von 100 auf 0 Kilometer Reichweite, typisch digital.
Die knappe Ansage „Tanken“ hatte ich so vorher auf dem Display noch nie gesehen.

Dann kam endlich an einer Steigung die Tanke in Sicht und mein Kopfkino schaltete sofort von „Wanderung mit Tankkanister“ auf „Tank leer, nur 200 Meter vor Zapfsäule, haha!“.
Aber Jumper brummte ohne Mucken bis an die Zapfstelle.

Nun gespannt, wie leer der Tank ist.
112.7 Liter gehen noch rein. Also noch volle 7 Liter Reserve!
Wozu die Aufregung 🙂
Ich hab keine Ahnung wie der Tankboden gestaltet ist. Bei welcher Steigung/ Schräglage verliert die Spritleitung den Kontakt zur Restpfütze !?
Bei der Gelegenheit auch mal ordentlich den Verbrauch ausgerechnet. Mit 8,22 Liter 100/ km war Jumper die letzten 1370 Kilometer zufrieden.
Die Bummelei mit 90-100 zwischen den LKWs macht sich doch bemerkbar.

Halte ich aber nur mit interessanten länger Hörbüchern länger durch.

Danke Günther Grass, Marcel Reich-Ranitzky, Sascha Lobo und Sahra Wagenknecht für die Unterhaltung.

Baustelle Jumper

3.10.2019

Abschnitt Tisch

Probesitzen mit Test-Tischplatte.
Z
Mit Zeichnungen und Computerprogrammen war es nicht so ganz überzeugend gelungen, den geplanten Einbau eines Schwenktisches vorab zu prüfen.

Schwenktisch!?—>> https://www.youtube.com/watch?v=lOZsFMOU8Pg

Also nun in Teilschritten, statt „wer plant irrt genauer“, langsam iterativ von Irrtum zu Irrtum.

Gestell für Schwenktisch beschafft und mit Klemmen zur Probe montiert.

Erstes Ergebnis; der geplante Montagepunkte direkt an der Sitzbank verträgt sich nicht mit vorhandener Steckdose und Heizungausgang.

In kleinen überraschenden Details unterscheiden sich die Standardausbauten dann doch wieder. Beim Montagevorbild kommen Heizung und Steckdose unter der Sitzbank an, bei Jumper an der Seitenwand.

Am neu gewählten Punkt den Lagun-Arm montiert und ausgediente Billy-Regal-Rückseite zu Testtischplatten verarbeitet. Länge 90 passt und laest sich eingeklapppt gut in die Position längs an die Fensterseite schwenken.

Die mit der Billy-Platte simulierte Tischplatte wird mit 60*90 cm im ausgeklappten Zustand sogar etwas grösser wie der Standardtisch.

quer, eingeklappt.
eingeklappt, längs

Beginnt nun die Suche nach dem passenden, günstigen Marine-Klapptisch.

Abschnitt TTT

Air-Head montiert. Erwartungsgemaes war die Demontage der eingebauten Chemiekiste der mühsamere Teil der Aktion. Viele kleine Schräubchen und Kabel waren zu demontieren und anschliessend ein paar irrtümlich demontierte Schraubverbindungen wieder einzubauen.

Schraubensuchserviceklappe

Die nächste Demontage wäre einfacher. Dazu wird es kaum Gelegenheit geben, werde nicht nochmal ein Auto mit so einer Chemiekiste kaufen.

Die Montage des Entlüftungsschlauches zur Serviceklappe wurde dagegen unerwartet schwierig. Wenig Raum um den robusten und damit auch wenig flexiblen Schlauch, in die richtige Position zu bekommen. Gut dass ich doch noch die Air Head entdeckt habe. Die bekanntere und etwas günstigere Nature Head braucht noch ein paar entscheidende cm mehr in der Einbautiefe.

Nun wartet der Thron auf Ausflug und erste Sitzungen.