„Om“ oder doch besser „do it“!?

Mit steigender Begeisterung schmökere ich mich durch Kingslands „Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren“. Die Ergebnisse des Hirnforschers Benson aus den 70ern, die mit neuerer Diagnostik zunehmend genauer überprüfbar werden, lassen einige Geschäftsmodelle mit dem Seelenheil im Kern etwas simpel erscheinen.

Hätte man mal früher lesen sollen.

Benson hat in seinen Untersuchungen gezeigt, dass es genügt, sich in eine stille Ecke zurückzuziehen, die Augen zu schließen und zwanzig Minuten leise ein einfaches, einsilbiges Wort vor sich hin zu murmeln, um den Strom der Alltagsgedanken zu unterbrechen;

in der Folge sinkt auch der Blut, der Herzschlag und die Atemfrequenz und die Atemfrequenz verlangsamen sich.

Benson zufolge tritt der gleiche Effekt ein, ob man nun „Om“ oder „One“ oder auch ein komplexeres Mantra verwendet, das überhaupt keinen religiösen Bezug hat.

Kingsland: Hirnforschung…, 2017, S.72

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