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in der Apple-Kirche?

Beim samstäglichen Rundgang durch die Altstadt von Augsburg ragte ein auffällig langer schmaler Kirchenbau aus der Sammlung historischer Altstadtkultur und gängiger Fußgängerzonen-Konsuminszenierung hervor.

Eine eigentümliche Mischung aus gotisch anmutender Höhe und glatter, schmuckloser Fassade weckte Neugier.
Im Inneren war die Überraschung gross.
Apple-Store, hier!?
Nein, aber das beindruckende Ergebnis der Sanierung einer Kirchenruine.
Licht, weisse Wände, dunkles Holz und viel Raum.
Ins Licht gebaut Display am Eingang
Und Dank der Dimensionen des Raumes hinter dem Altar, scheint der Prophet aus der Weite auf die Bühne zu laufen.
Am nächsten Nachmittag nochmal langsam mit Knipse durch Gänge gelaufen.
Eine freundliche Nonne erklärt mir die lange Geschichte des Wiederaufbaus der zerstörten Kirche und auch der missglückten Versuche. Die Säulenheiligen standen ursprünglich, den Blicken der Gemeinde entzogen,  weit oben im Gewölbe. Im Zuge der Umgestaltung wanderten sie in Abschnitten in den sichtbaren Bereich der Seitengänge. Nach Jahrhunderten nun tatsächlich auch wahrnehmbar für die Besucherstatt  entrückt an der Kirchendecke.
Den unmittelbaren Raumeindruck vermag ich nicht einzufangen, die Bilder sind mal wieder nur Erinnerungshilfen.
Erstmals doch mal  Weitwinkel, dann wieder Tele-Objektiv vermisst.
Aber es gibt im Internet (natürlich) genug  professionell anmutende Videos und Bilder genug zur Moritzkirche zu finden.
Zum Beispiel:

Meditation in White (2016-2017) — Moritzkirche Augsburg Composer – Raphaël Languillat

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