Portugal, Youtube
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Guten Montag

Das Logbuch führen per Kamera macht schreibfaul.
Es ist zu einfach geworden.
Kamera an und einfach los reden was gerade so war und ist.
Ort, Datum und Stimmung sind eingefangen.
Später dann, bevorzugt wenn es draussen kalt, regnerisch und grau ist, können die Erinnerungsfetzen dann zu einem kleinen Erinnerungsvideo ohne „ähs“ und „hmmms“ zusammen geschnitten werden.

So die Theorie.
Das Losquasseln klappt auch ganz wunderbar.
Und die Technik in der winzigen Kamera erkennt oft, was mit dem wiederholten Drücken auf die beiden Knöpfe erreicht werden soll.
Zweimal kurz: neu zentrieren,
dreimal kurz: Wechsel von Ego-Shooter-Perspektive auf Selfie und zurück usw.
Das persönliche Vlogen mit der DJI-Pocket ist sehr schnell zur Routine geworden, hat das Handy gut verdrängt.
Aber!
Das Wetter war die letzten Wochen dann doch zu freundlich, um regelmässig Videoschnipsel zu kombinieren.
Kann man nachholen.
Aber das „richtige“ Logbuch leidet unter der bequemen Technik.
Ich werde (wieder) schreibfaul, die Einträge werden kürzer und oberflächlicher. Mehr Daten wie Eindrücke.
So war das nicht gedacht.
Schreiben wirkt nachhaltiger, weniger Schreiben macht sich dann leider auch schnell bemerkbar.
Focus geht verloren.
Und in der Folge bleibt dann auch noch weniger Stoff für das quasi-öffentliche WordPress-Blog übrig.

2 Kommentare

  1. ahmBerlin sagt

    Sei nicht so streng mit Dir, nicht „entweder- oder“ führt zum Ziel, sondern „sowohl-als-auch“?! Ich finde ja, dass Du alle Optionen gut bedienst und dem geneigten Leser/Betrachter einen guten Eindruck Deiner Abenteuer vermittelst!

    • Rolf sagt

      hab heute erst so richtig bemerkt, das erste Jahr ist ja schon vorbei😐, Die Zeit vergeht zu schnell

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