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Fahrtag

Dienstag, nach langer Zeit mal wieder ein Fahrtag, also nur fahren, essen, schlafen Kilometer machen.
Am Vorabend raus aus der Stadt um morgendlichen Staus zu entgehen. Tagsüber war es statt erwartetem Gewitter nur heiss und stickig. Das Einräumen des Jumpers war dabei etwas nachlässig ausgefallen; einfach alles rein, nur nichts wesentliches vergessen, richtig eingeräumt wird dann unterwegs.

Abends dann doch noch ein paar Stunden später losgefahren, wer plant…

Beim späten Start Richtung Osten dann immerhin noch bis zum Tropical Island gekommen. Dort eingeparkt, eingerollt und eingschlafen.

Auf einem ehemaligen Militärflugplatz steht die grosse Halle mit Palmen und Strand drin. Als wenn eine der abgesprengten Kuppeln von Silent Runing in Brandenburg runter gekommen wäre.

Nach Frühstück und erledigtem „eingeräumt wird unterwegs“ einmal kurz um die Halle gehen und die Grösse wirken lassen. Hatte ich mir beim Vorbeisausen über die nahe Autobahn immer wieder mal vorgenommen und nie umgesetzt. Mit dem langsamen Jumper sieht man mehr :-).


Also einmal rumlaufen, Halle und in der Frühe eintreffenden Besucher besichtigen. Es zieht sich, doch noch etwas grösser wie erwartet. Es muss laut innerhalb der Halle zu sein, eine Mischung aus Freibad- und Hallenbadsound dringt durch die Hülle. Mir behagen beide Veranstaltungsformen nicht besonders, die Akustik und Optik der Halle versprechen eine weitere Optimierung im Sinne der Freunde dieser Erlebnisse.

Es gibt Eingänge für Tagesgäste und Übernachtungsgäste. Zelten im Zelt!?
Egal, genug gesehen. Ab auf die Rollbahn.

Nach einigen Stunden macht sich die bekannte Autobahnmüdigkeit breit. Die Hörbuchversion von „Name der Rose“ hatte leider doch nicht die erhoffte Unterhaltungswirkung. Sehr lange Monologe zu vergessenen Schreibern und Schriften des Mittelalters. Hatte das Buch irgendwie anders in Erinnerung. Dann doch wieder Abspielen gespeicherter Podcasts nach Zufallsauswahl.

Das daraus angerührte Durcheinander aus Politik, Wirtschaft, Technik und der aktuellen Erbauungsrethorik („New work total agil, kreativ und Innovativ …“) erscheint auf Dauer auch mehr anstrengend wie aufmunternd.

Kurz nach Warschau hatte ich dann genug, inzwischen plapperte ein begeisterter Experte in hospen Tönen von den aktuellen Bitcoin-Kursschwüngung. Per Park4Night einen Übernachtungsplatz neben Dorfkirche gefunden und Susi hat mich gut hingeführt.


Nur noch 300 km bis Litauen.

3 Kommentare

  1. Astrid sagt

    Ich freue mich auf weitere Zeilen und Fotos.
    Sei schön vorsichtig und schließe gut ab.
    Liebe Grüße
    Astrid

    • RolfL sagt

      auch Jumper ist kein Panzer, wer in so einen Kastenwagen rein will, kommt auch rein.

      ich vermute die Profis jetzt im Süden, da ist jetzt Saison.

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