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Nach 40 Jahren, Gerés

(20180608, Guimaraes, Geres, Arcos de Valdevez) Bei der Großwetterlage fährt man nicht grundlos Richtung Regenwolken in die Berge. Aber ich war doch gespannt nach ca. 40 Jahren die Veränderungen in Geres anzusehen oder vielleicht auch ein paar Erinnerungen zu reaktivieren. Also über die Landstraßen Richtung Geres. Vor fast einem halben Jahrhundert war ich hier mit Schlafsack und einer Biwakplane unterwegs. Zelt war mir zu schwer zum schleppen, in Jugendherbergen oder Hotels mochte ich nicht. An die lange Fahrt von Porto nach Geres mit einem Linienbus habe ich noch Erinnerungen. Und an drei alte Kurhotelbauten, eine Quelle mit Wandelgang und einen Campingplatz oberhalb des Ortes. Die Hotelbauten stehen noch und drumherum ist der Ort gewaltig gewachsen. Der offizielle Campingsplatz liegt so weit oberhalb des Dorfes, so weit bin ich niemals regelmäßig zum Kaffee gelaufen. Vermute mein Nachtplatz lag auf dem Gebiet des aktuellen Kurparks. Nun kurve ich mit meinem rollenden Blechzelt hier rum, parke und warte auf eine Regenpause. Es will nicht aufhören zu pladdern und hier zwischen den Bergen haben die Wolken es nicht eilig …

zur Abwechslung mal Regen und Nr.17

Draussen pladdert der Regen auf Dach und Scheiben, aber kein Grund zur Beschwerde, so findet sich leichter Zeit und Bereitschaft ein paar aufgelaufene Hausaufgaben zu erledigen. Die Routenplanung für Irland wird langsam fällig, also Fährverbindung finden und buchen, und wg. DSGVO noch ein paar Seiten und Domains abschalten. Fast 2 Tage habe ich bei schönstem Wetter in netter Umgebung mit konzentriertem krank sein verbracht. Schon beachtlich wie ein mürrischer Magen so schnell und heftig die Laune in den Keller klopfen kann. Und wie schnell dieser Keller dann auch wieder vergessen und unbedeutend wird, wenn sich die Lage wieder normalisiert hat. Für ein erstes, etwas missmutiges Rumprobieren mit dem neuen Gimbal hat es dann gestern schon mal gereicht. Die Lücke zwischen Nr.16 und 17. ist schon wieder etwas gross geworden, kontinuierlich Üben ist das nicht 🙁  

Nr.16, nur Farbe

Die letzten beiden Tage vor dem anstehenden Stadtbesuch habe ich ungewöhnlich viel Zeit mit einfach in die Landschaft gucken verbracht. Die fantastische Möglichkeit zügig zwischen den Vortrags-Videos von der re:publica, zu Hintergrundtexten der Sprecher und dann wieder zum Löcher in die Landschaft gucken hab ich mir vorher gar nicht so klar gemacht. Aber irgendwas will man ja mit den Eindrücken machen; für den IT, Politik und juristischen Kram gibt es Notizen und Lesezeichen, Aber was tun mit den Landschaftseindrücken. Malen ist noch unrealistischer wie Handschrift; Idee gleich streichen. Bleibt Foto und Video als Merkhilfe. Genug Technik hab ich zur Verfügung, die neben der Kernaufgabe Websoftware, Text und Excel-Tabellen auch noch unüberschaubare Medienoptionen im System integriert hat. Beschränke mich schon bewusst auf iMovie beim Zusammenbasteln meiner Medienfiles, und das bietet schon mehr als genug Gestaltungs und damit auch Verunstaltungsmöglichkeiten :-). Tatsächlich habe ich erstmals in diesen Tagen meine SLR mit Zoom und Sucherblick vermisst. Bei dem Licht hier ist auf dem Telefondisplay oft nur zu ahnen, wie später Bildausschnitt und Belichtung aussehen könnten. Nr.16 in der …

Nr.15 zurück ans Meer

der kleine, abgelegene Camping-Platz abseits der großen Straßen war nett. (Link) Als Ausgangspunkt für Rundwanderungen gut gelegen und mit dem Jumper über die enge, kurvige Zufahrt auch noch gut zu erreichen. Mit einem etwas breiteren oder längeren Gefährt nicht unbedingt zu erreichen. Spät kam gestern noch ein Defender mit Dachzelt an. Sehr wendig, uriges Auto. Für mich dann aber doch zu spartanisch. Heute früh bin ich dan zügig wieder zur Küste zurück und wollte an einem ruhigen Strandparkplatz an meinen Vorbereitungen für den Berlin-Ausflug werkeln. Überraschung, der Parkplatz ist inzwischen Baustelle. Aber so findet man noch bessere Plätze.