Autor: RolfL

Gutenberg Editor

Etwas ungewohnt und sperrig zu Anfang. Wie fast alle neuen Werkzeuge, fordert der neue WordPress-Editor Umgewöhnung. Besonders die unbewussten Gewohnheiten beim „mal nur schnell was anpassen“ lassen einige Neuerungen („Block, Dokument, Classic !?!“) zunächst umständlich erscheinen. Auch hier hilft wohl nur, wie bei denn ungeliebten Vokabeln, stur täglich üben Kontinuität vor Umfang! ?

Reiseplanung Andalusien

Die schlichte Alltagserfahrung „Wer plant, irrt genauer“ hat mal wieder zugeschlagen. Statt, wie geplant, eine Kette von schönen Orten entlang empfohlener Stellplätze abzufahren, steh ich mit Jumper nun erst mal vor einer Werkstatt und warte auf ein kleines Ersatzteil. Aktueller Stand der Diagnose: „defekter Sensor legt den Turbolader lahm, tauschen!“. Das Teil ist gestern in Madrid bestellt, kann bis Dienstag dauern. Also erst mal keine Bergfahrten, dafür mehr Stadtbesichtigung. Vor 120 Jahren drehten sich die logistischen Probleme der Reisenden um Pferde, Kutscher und Herbergen. Reiseplanung mit sowas wie Wikipedia, Satelliten-Bildern und Google-Maps war kaum zu phantasieren. Entsprechend knapp fielen die Planungsansätze aus: Wer Spanien auf bequeme und angenehme Art besuchen will, reise im Frühjahr der Küste entlang und mache einen Abstecher von Malaga nach Granada, und von Cadiz über Sevilla nach Cordova, so hat er das Schönste gesehen, was die Erde ihm zu bieten vermag. Hackländer, Friedrich Wilhelm. Ein Winter in Spanien 1855 (German Edition) (S.4). Kindle-Version. Dagegen bietet der Herr Hackländer sehr ausführliche Landschaftsbeschreibungen. Einfach knipsen gab es ja auch nicht. Die Lektüre von …

grosser Jumper

manchmal ist doch der Wurm drin. ADAC hat endlich eine passende Werkstatt gefunden um Jumper wieder etwas flotter zu machen. Ohne Turbolader wird das Blechzelt doch etwas träge. Endlich kommt der erwartete Transporter, Jumper wird aufgeladen und die Frontschürze legt sich gemütlich auf die Seilwinde des Transporters. Absehbar dass diese Konstellation bei der ersten Bodenwelle zu einem ungewollten Belastungstest der Frontschürze führt. Sieht der erstaunte Fahrer auch so und vermutet erst mal dass der Jumper irgendwie ungewöhnlich lang wäre. Nein, Jumper ist nicht grösser geworden. Die Seilwinde auf dem Abschleppwagen ist einfach erstaunlich ungeschickt montiert. Also warten wir mal was für einen Tieflader Jumper nun als Taxi bekommt.

Schleichfahrt

Von Antequera Richtung Malaga geht es mit 7% Steigung erst mal in die Berge. Jumper hält sich tapfer im Windschatten eines Schwerlast-LKW und wir schleichen mit 40 km/h hinauf. Wieso jetzt schon nach Malaga? Weil da die nächste Werkstatt mit einem hoffentlich funktionierenden Diagnoserechner zu finden ist. Schon wieder Diagnose Computer, wieso? Weil zum morgendlichen Start überraschend wieder die freundliche Aufforderung aufflammte „Motor kontrollieren lassen!“. Das bestellte ODB2-Lesegerät ist noch auf dem Weg von Berlin nach Spanien, also mal wieder zum Fehlerspeicherauslesen zu Citroen. Dort dann freundliche Mechaniker angetroffen, einer sprach sogar englisch, aber der Diagnosecomputer kapitulierte gerade beim durchchecken eines PKWs. Probleme mit der Datenverbindung. Dann ein Versuch beim Jumper. Dort wurde dann gerade noch ein Fehlersignal vom Turbolader angezeigt, dann stellte das Gerät seinen Dienst völlig ein. Sichtlich von der Technik genervt, löste der Mechaniker die Kabel vom Gerät, öffnete nun erstmals die Motorhaube und inspizierte den Motor. Äusserlich war nichts weiter zu finden, kein Ölaustritt oder defekte Schläuche am Turbolader. Mehr ist ohne Lesegerät nicht zu machen, da passiert heute sicher hier …

Platzwahl und „weisse Pest“

20190315 In Portugal beginnt die Saison mit dem Räumen von Plätzen. Bin wohl rechtzeitig Richtung Spanien verschwunden und habe selbst keine Räumung erleben müssen. Katastrophale Zustände an der Algarve. Die weiße Pest überflutet das Land. Portugal hat schon reagiert und räumt nun viele Plätze täglich und verhängt Strafen. Schade, dass es soweit kommen muss. Aber Parkplätze sind nun mal keine Campingplätze für Wohnmobile! pic.twitter.com/KZxbZDvfTG— AMUMOT (@Andre_AMUMOT) 15. März 2019 https://twitter.com/Andre_AMUMOT/status/1106442630961999872 Hier, in Andalusien, nun ein etwas abgelegener Platz, im Gelände.  Für Jumper noch problemlos erreichbar und keine „weisse Pest“ weit und breit. Wobei der Begriff „weisse Pest“ m.E. eine etwas irreführende Bezeichnung des Phänomens der Womo-Massen darstellt. Die rollenden weissen Kunststoff-Container sammeln sich gern auf Plätzen und stehen eng beieinander. „Kuschel-Camper“ und „Wohnmobil-Tetris“ sind die noch relativ freundlichen Bezeichnung dieser Gruppe durch die anderen Abteilungen der wachsenden Gemeinde des fahrenden Volks. Gerade die grösseren Plaste-Container haben eine funktionierende Sanitäreinrichtung an Bord. Die Besatzungen der coolen kleinen Vans hingegen pflegen, mangels entsprechender Ausrüstung, gelegentlich eine am Mittelalter orientierte Entsorgungstechnik. Bei entsprechender Menge, und inzwischen sind in …