Monate: Mai 2020

#TeamDrosten gegen #Bild

28.5.2020 Alles schick Die Sonne scheint, Börsenindices steigen weiter mit den expoldierenden Geldmengen um die Wette, Problem Corona hat sich ohne Impfstoff, Behandlungsmethode und Tracing-app erledigt, kleine und grosse Krisenprofiteure nutzen die Chance für Überwachungsgesetze, Radwege und neue Haushaltslöcher. alles schick… nur die Wette läuft unbeirrt weiter. #TeamDrosten gegen #Bild Mit dem Abbau von Rohstoffen oder industrieller Massenproduktion wird dieser schöne Landstrich zwischen Nordsee und Alpen in Zukunft seinen Wohlstand kaum weiter sichern können. Massenproduktion läuft inzwischen besser mit Massen in Asien und Rohstoffe gibts da auch genug. Der Übergang von Ackerbau und Viehzucht auf Industrieproduktion war, von Revolutionen und Kriegen begleitet, in Europa recht ungemütlich. Der Übergang von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellsdhaft verläuft hoffentlich weniger dramatisch. Durch Digitalisierung, Kreativität und Erfindergeist wird die hochqualifizierte junge Wissensgesellschaft in Zukunft den Wohlstand in Form von ökologisch korrektem Leben in ökologischen Häusern zwischen Radwegen, Parks und Pflegestützpunkten sichern. So die Hoffnung, dekoriert mit Begriffen wie Transformation, Digitalisierung, Lebenslanges Lernen usw. In Erkenntnis dieser Zukunftsperspektive wird nun in Bildung und Ausbildung des Nachwuchses investiert, digitale Infrastruktur und Grundbildung …

Wette läuft…

13.5.2020 aus dem Logbuch es wird fleissig „gelockert“… so dolle sind die Alternativen nicht. Wirtschaft auf Monate in den Dornröschenschlaf schicken, bleibt auch nicht folgenlos. Die wirtschaftlichen Konsequenzen schlagen von Tag zu Tag deutlicher vom Konzern bis zur Pommesbude durch. Was irritierenderweise die Aktienkurse bisher nicht am Klettern hindert. Ähnlich munter wie die Börsen reagieren viele gelockerte Zeitgenossen. Völker hört die Signale, auf ins fröhliche Getümmel. Vermutlich hatten wir bisher sehr viel Glück, mit einer ausgebildeten, nüchternen Naturwissenschaftlerin an der Spitze und sehr schnell auf die italienischen Bilder reagierende Mitbürger. Aber nun braut sich aus merkwürdigen Demonstrationen , rivalisierenden Provinzfürsten und verunsicherten Mehrheiten eine politische Welle auf. Die Mediziner weisen leiser, aber sehr bestimmt, auf das schwelende Risiko hin. Volkswirtschaftler suchen schon die Krisenmodelle raus. Je nach Glaubensrichtung müssen jetzt Plan oder Markt ran. Dazwischen sinnieren gut versorgte Philosophen aus gemütlichen Studierstuben über edle Mässigung und ökologisch korrekten Konsumverzicht. Im Herbst/Winter rackern wir dann alle am „Wiederaufbau, immerhin ohne Ruinen“ oder jammern über einen perfekten Sturm aus zweiter Welle, kollabierendem Gesundheitssystem, Insolvenzen und leeren Kassen. …