Jahr: 2019

tennisgelände

21.11.2019 Alcobaca Am Morgen haben sich die merkwürdigen, mechanischen Geräusche nebenan geklärt. Am Vorabend hatte ich den Jumper in der Dunkelheit neben einem Container eingeparkt. Der Platz am Strand bot schöne Aussicht bei Sonnenlicht, dann aber nur noch lautes Brandungsgetöse in der Dunkelheit. Mit der Aussicht auf einen gelungenen Frühstart mit frischen Brötchen lockte der Supermarktparkplatz 15 Minuten entfernt. Also mal wieder, entgegen aller guten Vorsätze, ( „ab 15 Uhr neue Stellplätze bei Licht anfahren“ ) mit Susi‘s Hilfe durch Regen und dunkle Wege zum Supermarkt gerollt, eingeparkt und früh eingeschlafen. Und in der Früh nun die Quietscherei auf der Fensterarmen Seite von Jumper. Irgendwann dann doch zu neugierig, Schiebetür auf;Der Container ist ein Container mit Müllpresse. Und die intonierte ab ca. 6 Uhr die dumpfen Polter- und QuietschGeräusche. Nun also früh wach, könnte man die frischen Brötchen… Supermarkt macht erst ab 9 auf. Dann eben nicht. Müsli, Kaffee und auf die Rollbahn. Leiste mir Maut (Tollcard) und langweilige, aber zügigere Bewegung per Autobahn zur nächsten Übernachtungsstation. Stellplatz auf dem Gelände eines Tennisclubs in Alcobaca …

Endlich

Es hat sich etwas hingezogen. 3000km. Atlantikstrand ohne Strandkörbe statt Strandsimulation in Schöneberg. Am Übernachtungsplatz (am Castell Braganca) heute morgen an der spanischen Grenze war es ungemütlichst nasskalt (3 Grad). Imposant war Annäherung von Regenwolken und Morgennebel über dem Tal. Statt Castellbesichtigung direkt auf die Bahn Richtung Westen an die Küste. Landschaftlich eine schöne Strecke von Braganca nach Aveiro, trotz Dauerregen gut erkennbar. Doch bei dem Wetter sind auch Porto und Douro Tal nicht so anziehend. Am Atlantik angekommen, gibt es auch mal kurz Sonne zur Begrüßung 😎 Grauer Himmel, aber schon 13 Grad. Wir nähern uns gewünschten Umgebungstemperaturen .

Tanken!

18.11.2019 Ganz Früh vom Weingut, Chateau Bertinerie, los. Wieder keine Besichtigung. Für die nasse Kälte hätte ich auch in Berlin bleiben können. Also weiter zügig nach Süd-Westen. Kurzer Stop beim Bäcker für Baguette, dann Richtung Bordeaux, durch den Morgenstau und über die Grenze nach Spanien. Tankinhalt hat für die Durchquerung Frankreichs gereicht. Fein, aber gleich übermütig geworden und die erste Tanke hinter der Grenze übersehen. Die Berge an der A15 Richtung Pamplona sind hoch, draussen 3 Grad, die Steigungen immer länger und die Kilometer bis zur nächsten Tanke ziehen sich sehr, wenn man nervös die Tankanzeige beobachtet. An den Steigungen klettert der angezeigte „Momentanverbrauch“ auf 20 statt 6-10 Liter. Entsprechend unfreundlich die Hochrechnung. Der Bordcomputer springt plötzlich von 100 auf 0 Kilometer Reichweite, typisch digital. Die knappe Ansage „Tanken“ hatte ich so vorher auf dem Display noch nie gesehen. Dann kam endlich an einer Steigung die Tanke in Sicht und mein Kopfkino schaltete sofort von „Wanderung mit Tankkanister“ auf „Tank leer, nur 200 Meter vor Zapfsäule, haha!“. Aber Jumper brummte ohne Mucken bis an die …