Jahr: 2019

Reiseplanung, diesmal Baltikum

Meine Reiseplanungen sind zunächst Zettelsammlungen. Digital und analog, verteilt auf Pinnwänden und Ordnern (auch digital und analog). Dank Scanner, Kamera und Datum lassen sich die gehamsterten Ideen, Tips und Quellen für die Reise auch zusammen führen und durchsuchen. Auf der Basis entwickelt sich dann eine Orts- und Zeitliste. Selten folge ich, wenn man von der Himmelsrichtung absieht, später tatsächlich der Planung. Aber wozu dann Planung!? Weil diese auf eine andere Weise wie das eigentliche Reisen Spass macht und den Horizont erweitert; „man sieht nur, was man erkennt“. Es geht auch völlig anders. Bei der Materialsuche gerade ein Blog zur Vorbereitung einer Estland-Reise gefunden: Urlaub in Estland.

nur mal eben schnell

Seit Jahren nerven bei dem kleinen Renner die erlahmten Gasdruckdämpfer der Kofferraumhaube. Aufgabe dieser Teile ist das Offenhalten der Haube. Der Kofferraum ist, wie beim Käfer vorn, hinten ist ja wenig Platz wegen der dort verbauten Schubtechnik. Bisher durfte die Aufgabe ein Schirm übernehmen. Geht gut, bis man beim Kramen im Keller des Fahrzeugs den Schirm beiseite schiebt oder ein Windstoss nachhilft, dann Beule am Hinterkopf. Passiert gern bei Regen, Nachts beim Werkzeug suchen oder Starthilfe-Manövern mit Batterie-Beteiligung. Also in den passendsten Situationen als Sahnhäubchen zum Stress. Für knapp 20 Euro gibt es neue, funktionierende Gasdruckdämpfer. Letzte Woche angekommen, heute sollte die Investition mal eben schnell eingebaut werden. Sind ja nur 4 Schrauben oder Bolzen zu lösen… Die oberen beiden Befestigungen sind auch gut sichtbar, bei näherer Betrachtung sind die Gegenstücke aber auch mit Hilfe von Taschenlampe, Spiegel und Kamera kaum zu sehen. Irgendwo tief unten hinter Spritzblech, Tankschlauch und Kabelbäumen – wird wohl doch etwas schwieriger. Die heutige Bastelstunde auf das Tauschen der Scheibenwischer gekürzt, wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis muss schon sein. Zurück am …

wieder in Berlin, gewohnte Sitten ;-)

Gestern wieder in Berlin angekommen. Nach einem kurzen Zwischenstop im Sauerland (Hennesee) dann doch direkt, ohne weitere Unterbrechung, weiter gerollt. Entgegen der Erwartung nur ein Stau kurz vor Hanover, der sich während der spontan angesetzten Mittagspause auf einem Autobahnparkplatz auflöste.   Überwinterung im Süden abgeschlossen, ein Punkt weniger auf der Bucket-Liste. Die wird dadurch aber kaum kürzer, eher länger. Durch die Reise sind ein paar neue Punkte dazu gekommen. Der innere Kalender erwartet in Deutschland irgendwie Herbst. Schon auf der Fahrt durch das ergrünende Sauerland, ertappte ich mich mehrmals bei der gedankenlosen Suche nach bunten Laubwäldern an der Strecke. Tolle Sache, nach dem langen Sommer steht statt Herbst/Winter nun doch erst mal Frühjahr/Sommer auf dem Programm 🙂.Also erst mal Porsche aufwecken (d.h. Batterie reannimieren) und „Bozenstop-Liste“ für Jumper erstellen und ausräumen.Dazu einmal kurz Parkplatz wechseln, eine zum Auspacken passendere Lücke wurde frei; und schon Begegnung mit einem Fahrkünstler. Beim langsamen rückwärts Einparken in die passende Parkbucht, kreuzt ein aufgeregter Kleinbusfahrer meinen Kurs. Gesetzter Blinker, die sichtbare Parkbucht, Bewegungsrichtung und langsame Geschwindigkeit, da sind auch noch ein paar …