2018-04-05 Zwischenstand nach 2 Monaten, südlicher Alentejo

Kurz vor Beginn des 3. Monat „auf Achse“habe ich heute erstmals einen Tisch, also so einen Campingklapptisch, vermisst, mit dem man draussen Frühstücken kann.
Was zu der Frage führt, was ist in den ersten 2 Monaten an Erwartungen, Hoffnungen, Wünschen eingetroffen und was weniger.
So wie es kommt…
  1. es hat viel, viel länger gebraucht bis sich langsam wieder der „lesen-schreiben-lesen-flow“  einfindet, wie erwartet.
  2. die beste Kamera ist immer noch die die man immer dabei hat… also Handy…
  3. Die Euroboxen sind für flexible Ordnung noch praktischer wie gedacht.
  4. Jumper-Kastenwagen ist mit 6 Metern immer noch der richtige Kompromiss zwischen VW-Bus (Kasten/Camper) und Wohnmobil (länger 6m, breiter 2 m) für meine Zwecke.
  5. Was anders? grösseren Gastank statt 2 Gasflaschen. Vielleicht anderes Fahrwerk, Luftfederung…mehr Bodenfreiheit… höher setzen!?
  6. KFZ-Kleinkram: mehr USB-Steckdosen, Solarpanel, Antennen für WLAN und Mobilfunk, Werkzeugsammlung, Ersatzteile (Sicherungen, Ersatz-Wasserpumpe), Befestigungsschienen oder Lastauszug für den „Keller“ (Laderaum unter dem Bett). Wäre in Deutschland alles wesentlich günstiger und einfacher zu beschaffen gewesen.
  7. Erstaunlich wie laut Stille sein kann.
    Besonders wenn man es dann noch schafft sie nicht selbst mit dem elektronischem Geplapper zu zu stören 🙂
  8. Ein älteres Fahrzeug wäre irgendwie sympathischer, unauffälliger und ggf. vielleicht auch günstiger gewesen. Aber bei meinem fehlenden Interesse und Fähigkeiten an Heim- und Autowerkerei völlig unrealistisch im Betrieb.
  9. Was war beruflich von den letzten 5 Jahren Weiterentwicklung und was nur Umweg? Immer noch schwierig, nächste Frage 🙂
  10. Umwege verbessern die Ortskenntnis (Taxifahrer wenn der Fahrgast die längsten Abkürzungen vorschlägt), bleiben aber dennoch Umwege.
  11. Reiseführer mit den aufgelisteten Sehenswürdigkeiten geben prima Hinweise auf Orte die ma sich sparen kann.
  12. Es gelingt langsam besser bei der Ortswahl (Gebiet, Stellplatz) einen guten Kompromiss zwischen Infrastruktur, Landschaft, und Gesellschaft zu finden.
    Versorgung+Entsorgung: Gas, Diesel, Wasser, Futter
    1. Landschaft: Wasser in der Nähe und nicht zu Flach (Hügel und Wälder)
    2. Gesellschaft: kein Einsiedler, aber Campingplatz ist oft zu dicht.
  13. iPad, auch mit externer Tastatur, ist immer noch kein ausreichender Macbook-Ersatz
  14. Punkt 1) „dauert doch länger“ und 7) „Stille“ sind wichtig.
Der Deckel einer Eurobox auf dem 2. Stuhl als Tisch war auch in Ordnung.

4 Antworten auf „2018-04-05 Zwischenstand nach 2 Monaten, südlicher Alentejo“

  1. Zu
    „Der Deckel einer Eurobox auf dem 2. Stuhl als Tisch war auch in Ordnung.“
    So ist es. Wer campen will muss basteln und improvisieren. Das ist auch ein Teil des Vergnügens und hilft bei der Entschleunigung. Was bei uns nie fehlen darf sind Säge, Hammer, Nagel und Bindfaden. Dann werden schnell Obstkisten und Billigpaletten zu Tisch und Stuhl.
    Schöne Fahrt weiterhin

  2. Irgendwie schön, wie Du Deine Leser teilhaben lässt, die Auflistung ist interessant . Weiterhin viele schöne Momente, Du Freizeitcamper in Findungsphase.

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